Leistungen der Krankenkassen

Das Leistungsangebot der MEDIS außerklinische Intensivpflege GbR erstreckt sich 

schwerpunktmäßig auf die Betreuung und Behandlung von Weaning- und Dysphagiepatienten in unserer Wohngemeinschaft in Dahlwitz- Hoppegarten.

1. Spezielles Leistungsspektrum – Intensivpflege nach §§ 132 und 132a SGB V

  • Weaning – Entwöhnung von der Langzeitbeatmung
  • Pflege von Langzeitbeatmeten - Beatmungspflege
  • Hilfestellung, Anleitung und Begleitung der Dysphagie- Patienten
  • Logopädin in Ganztagsbetreuung
  • Sauerstofflangzeit-Therapie (Sauerstoffkonzentratoren, Sauerstoffflaschensysteme)
  • Inhalationstherapie (Tiefeninhalationsgeräte, Ultraschallvernebler) 
  • Lungentraining (Einweisung durch Physiotherapeuten und Ärzte)
  • Schlaftherapie (CPAP-Therapie, BIPAP-Therapie)
  • Versorgung mit Hilfsmitteln (z.B. Cough Assist)
  • Sekretmanagement
  • Palliativpflege/ Sterbebegleitung 
  • Parenterale Ernährung und Portversorgung
  • Absaugen (nasal, oral und endotracheal)
  • Vitalwertmonitoring
  • BGA Messungen
  • Pflege von Sonden, Drainagen und Kathetern
  • Infusionstherapie
  • kurzfristige Auf- und Übernahmen

2. Behandlungspflege

Unter Behandlungspflege versteht man ärztliche Tätigkeiten, die in der Regel von Ärzten an Pflegefachkräfte delegiert werden, so z.B.:

  • Injektionen s.c. und i.m.
  • Blutzuckermessungen
  • Dialyse
  • Medikamentengabe
  • Vitalzeichenkontrolle

Die Behandlungspflege sichert die Zuarbeit für medizinische Belange, ist aber nicht für eigenständige Entscheidungen der Pflegefachkräfte gedacht.

3. Ernährungs- und Bilanzierungsmanagement

Zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen gehören das Essen und Trinken. Der gesunde Mensch kann frei nach seinem Willen entscheiden, über die Art und die Möglichkeiten der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme.

Tritt ein Krankheitsfall ein, ist dies oft nicht mehr uneingeschränkt möglich. Im ungünstigsten Fall muss eine künstliche Ernährung eingeleitet werden, um die Klienten mit Flüssigkeit und notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Möglichkeiten dafür sind folgende:

  • Enterale und Parenterale Ernährung (PerkutaneEndoskopischeGastrostomie) = kurz PEG
  • PerkutaneEndoskopischeJejunostomie (Infusionen) = kurz PEJ
  • transnasale Ernährungssonden (nasogastrale Sonde, nasoduodenale Sonde)

Auf dem Gebiet der enteralen Ernährung fand in den letzten Jahren eine große Entwicklung statt. Technische Hilfsmittel als auch die Art und Anzahl der Sondenkostformen wurden erweitert und spezialisiert, sodass eine optimale und individuelle, auf den Klienten abgestimmte, Ernährung stattfinden kann.

4. Wundmanagement

Im Außerklinischen Bereich nimmt die Wundversorgung an Bedeutung zu. Entscheidende Gründe dafür sind, dass Klienten aus der Klinik entlassen werden, bevor Wunden restlos verheilt sind. Diese Klienten können ein Stück Lebensqualität zurückerlangen, indem wir die moderne Wundversorgung nutzen. Dafür arbeiten wir eng mit den jeweiligen Hausärzten und entsprechend-ausgebildeten Wundberatern zusammen. 

 

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