Allgemeine Begriffserklärung - Intensivpflege

Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege beschreibt die Intensivpflege wie folgt: 

„Die elementare Verantwortung der Intensivpflegenden ist die Bereitstellung optimaler Pflege für die Patienten auf einer Intensivüberwachungsstation oder einer Intensivbehandlungsstation. Die Pflege kann von einer intensiven Kurzzeitpflege in eine langdauernde Behandlungspflege übergehen, die die ständige Unterstützung aller Lebensaktivitäten und rehabilitative Maßnahmen beinhaltet. Dabei werden Menschen in ihrer Ganzheit aus physischen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen sowie in ihren sozialen und kulturellen Bezügen lebend betrachtet. Sie erfahren Respekt, Zuwendung und Anteilnahme, unabhängig von Alter, Geschlecht, nationaler oder sozialer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder politischen Anschauung.“ (Quelle:DGF)

Betrachtet man die Geschichte, besteht die ambulante Krankenpflege schon länger als die Betreuung in Krankenhäusern. Es war in der Vergangenheit bedingt durch die Großfamilie ganz natürlich, den erkrankten Angehörigen zu Hause zu pflegen und zu versorgen. Das es heute meist keine Großfamilien mehr gibt und ein Einkommen kaum noch zum Leben reicht, ist eine Versorgung in den eigenen vier Wänden unter den oben aufgeführten Strukturen kaum mehr möglich. Dies ist der Preis unserer modernen Leistungsgesellschaft.

In der außerklinischen Intensivpflege steht der soziale Aspekt an oberster Stelle. Da kaum noch Versorgungen in der Häuslichkeit realisierbar sind und das familiäre Umfeld dadurch nicht mehr gegeben ist, besteht für die Betroffenen die Möglichkeit der Versorgung in einer Wohngemeinschaft für Intensivpflichtige Patienten. Diese Möglichkeit ist für den Betroffenen oft noch die angenehmste Form der Versorgung. Aus diesem Grund haben wir von Medis außerklinische Intensivpflege, uns auf ein familiäres Ambiente konzentriert. Wir halten ausschließlich Einzelzimmer (mit separatem Badezimmer), mit freier Sicht auf die reizvolle landschaftliche Umgebung bereit. Unsere Zimmer haben die volle Ausstattung mit Medizinprodukten und Hilfsmittel der Maximalversorgung, dies aber eingebettet in ein Raum- und Farbkonzept, das es dem Patienten ermöglicht, sich wohl zu fühlen. Die Struktur ist bewusst so gewählt, dass sie Raum für die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten lässt. Ganz wesentlich ist dabei, dass genug Platz für die Mobilisation vorhanden ist. Weiterer Bestandteil unseres Entwöhnungskonzeptes ist die ruhige und angenehme Atmosphäre.

 

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